Angeln auf der Insel Rügen
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Erkunden Sie fantastische Freizeitaktivitäten direkt auf Rügen.

Die beste RegionGanz Rügen bietet ideale Bedingungen für Angeln.
Beste JahreszeitDas ganze Jahr über ein Erlebnis.

Petri Heil: Angeln an Rügens fischreichen Küsten

Bist du auf der Suche nach dem perfekten Fang in der ruhigen Bucht oder zieht es dich hinaus auf die offene Ostsee zum Hochseeangeln? Rügen ist eines der abwechslungsreichsten Angelreviere Europas. Die einzigartige Kombination aus salzigem Ostseewasser und dem brackigen Wasser der weiten Boddengewässer schafft einen idealen Lebensraum für eine Vielzahl von Fischarten, von kapitalen Boddenhechten bis hin zu Heringen und Hornhechten.

Egal, ob du als erfahrener Profi mit dem Boot zum Guiding aufbrichst, dich einer Kuttertour ab Sassnitz anschließt oder einfach entspannt vom Ufer oder den Seebrücken aus die Angel auswirfst – hier findet jeder Angler sein perfektes Revier. Pack deine Ausrüstung ein und erlebe unvergessliche Angelstunden im Einklang mit der Natur.

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Verknüpfte Orte

Sassnitz
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Sassnitz

Hafenstadt mit Kreidefelsen, spektakulären Küstenblicken und direktem Zugang zum Nationalpark.

Breege
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Breege

Historische Kapitänshäuser, ein malerischer Hafen und die direkte Nähe zum kilometerlangen Sandstrand der Schaabe: Das Ostseebad Breege-Juliusruh bietet maritimes Flair und Erholung pur.

Wiek
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Wiek

Das maritime Hafendorf auf Wittow: Historische Kreidebrücke, gotische St.-George-Kirche, Kitesurf-Mekka Wieker Bodden und herrlicher Hiddensee-Blick.

Schaprode
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Schaprode

Das maritime Tor zur Insel Hiddensee: Lebendiger Fährhafen, romanisch-gotische St.-Johannes-Kirche, kinderfreundlicher Boddenstrand und Kitesurf-Paradies.

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Der Herings- & Hornhecht-Run: Der Start ins Angeljahr

Das Angeljahr auf Rügen beginnt spektakulär im zeitigen Frühjahr mit dem Eintreffen des Herings. Im März und April ziehen gigantische Heringsschwärme aus der Ostsee in die flachen Boddengewässer, um dort zu laichen. Hauptanziehungspunkt für Angler aus ganz Deutschland ist dann der Rügendamm in Stralsund sowie der Hafen von Sassnitz. Das Angeln mit dem Heringspaternoster bringt hier oft reichlich Beute für die Küche.

Direkt im Anschluss, meist ab Mitte Mai, folgt der Hornhecht. Wenn der Raps auf der Insel leuchtend gelb blüht, kommen diese rasanten Raubfische in die flachen Uferbereiche. Das Fischen auf Hornhecht – wahlweise mit Blinkern, Fliegen oder Wasserkugel und Heringsfetzen – ist ein großer Sport und bietet vor allem in den flachen Buchtbereichen des Ostseebades Thiessow ein einmaliges Erlebnis.

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Hecht- & Zander-Fieber: Die Bodden als Raubfisch-Eldorado

Die Boddengewässer rund um Rügen, wie der Schaproder, Jasmunder oder Greifswalder Bodden, sind weltweit bekannt für ihren außergewöhnlichen Bestand an kapitalen Raubfischen. Vor allem der Hecht wächst im brackigen, nährstoffreichen Wasser zu wahren Riesen heran – Fänge von weit über einem Meter Länge stehen hier auf der Tagesordnung. Beliebte Ausgangspunkte für Raubfisch-Touren sind die Häfen von Schaprode und Breege.

Da das Befahren der Bodden und das Finden der Fische ohne Ortskenntnisse schwierig sein kann, empfiehlt sich die Buchung einer geführten Guiding-Tour. Erfahrene Guides bringen Sie mit modernen Booten direkt an die Hotspots für Hecht, Zander und kapitale Barsche und geben wertvolle Tipps zu Ködern und Führungstechniken.

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Hochsee- & Brandungsangeln: Abenteuer auf der offenen Ostsee

Für Hochseeangler ist der Hafen von Sassnitz das Tor zum Anglerglück. Von hier aus starten professionelle Angelkutter und Charterboote zum Trolling auf die offene Ostsee. Hauptzielfische sind hier Dorsch (Kabeljau), Plattfische wie Flunder und Scholle sowie – als absolute Krönung – die silbernen Meerforellen und Lachse. Das Schleppangeln (Trolling) auf Lachs vor Kap Arkona gehört zu den spannendsten Angelabenteuern in deutschen Gewässern.

Wer lieber festen Boden unter den Füßen behält, für den ist das Brandungsangeln an den weitläufigen Sandstränden der Halbinsel Mönchgut oder an der Schaabe ideal. In den Abendstunden, wenn die Dämmerung einsetzt, werden die schweren Brandungsruten ausgeworfen. Mit Wattwürmern bestückt, lassen sich so Flachfische und Dorsche direkt vom Strand aus überlisten.

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Rechtliches & Angelschein: So angeln Sie richtig auf Rügen

Um auf Rügen die Rute auszuwerfen, benötigen Sie zwei Dokumente: einen gültigen Fischereischein sowie die Angelerlaubnis (Küstenkarte) für die Küstengewässer von Mecklenburg-Vorpommern. Letztere können Sie problemlos als Tages-, Wochen- oder Jahreskarte online oder in den örtlichen Angelläden erwerben.

Haben Sie keinen Fischereischein, bietet Mecklenburg-Vorpommern eine unkomplizierte Lösung: den **Touristenfischereischein**. Dieser ist für 28 Tage gültig, kostet ca. 24 Euro und kann bei den örtlichen Ordnungsämtern oder Kurverwaltungen erworben werden. Damit steht dem spontanen Angelabenteuer im Rügen-Urlaub nichts im Weg.

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Aktivitäten-Karte für Angeln

Alle wichtigen Spots, Startpunkte und Ziele direkt auf der interaktiven Karte.

Gut zu wissen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ja, in Mecklenburg-Vorpommern ist ein gültiger Fischereischein gesetzlich vorgeschrieben. Für Touristen und Urlauber, die keinen festen Fischereischein besitzen, gibt es jedoch eine unkomplizierte Lösung: den sogenannten Touristenfischereischein. Dieser ist für 28 Tage gültig und kann bei den örtlichen Ordnungsämtern oder Kurverwaltungen erworben werden. Zusätzlich benötigen Sie für fast alle Gewässer (Ostsee und Bodden) eine entsprechende Angelkarte (Erlaubnisschein).

Zu den absoluten Top-Plätzen für das Brandungsangeln und das Watangeln gehören die Strände rund um Kap Arkona im Norden, die Steilküsten bei Glowe (Schaabe) sowie die Küstenabschnitte der Halbinsel Mönchgut im Südosten (z. B. Thiessow und Klein Zicker). Hier bestehen exzellente Chancen auf Dorsch, Plattfisch (Flunder, Scholle) und im Frühjahr auf Hornhecht.

Die Boddengewässer rund um Rügen (insbesondere der Große Jasmunder Bodden, der Kubitzer Bodden und der Strelasund) gelten als eines der weltweit besten Reviere für kapitale Hechte. Durch den geringen Salzgehalt und das enorme Futterfisch-Angebot wachsen die Hechte hier außergewöhnlich groß ab – Fänge über der magischen 1-Meter-Marke sind keine Seltenheit. Das Angeln vom Boot aus (oft im Rahmen eines geführten Coachings/Guidings) ist hier am erfolgreichsten.

Das Frühjahr steht ganz im Zeichen dieser beiden Fischarten. Der Hering zieht meist von März bis April in riesigen Schwärmen zum Laichen in den Strelasund (der Rügendamm in Stralsund ist dann ein Hotspot). Sobald das Wasser wärmer wird (meist ab Mai), folgt ihm der Hornhecht („der Fisch mit den grünen Gräten“) in die flachen Boddengewässer und lässt sich fantastisch mit leichtem Gerät fangen.

Ja, Rügen ist bekannt für seine erstklassige Fischerei auf die „Frühlings-Meerforelle“. Die beste Zeit für das Watangeln in der Brandung liegt zwischen März und Mai sowie im Spätherbst. Die steinigen Abschnitte mit sogenanntem „Leoparden-Grund“ (Mischung aus Sand, Steinen und Seegras) an Rügens Nord- und Ostküste sind ideale Jagdreviere für die silbernen Räuber.

Ja, für die Boddengewässer und die offene Ostsee ist ein professionelles Angelguiding absolut empfehlenswert. Erfahrene, lokale Guides kennen die tagesaktuellen Standplätze der Fische, die Strömungsverhältnisse und besitzen voll ausgestattete Boote. Häfen wie Schaprode, Barhöft (nahe Stralsund) oder Sassnitz sind bekannte Startpunkte für solche geführten Tagestouren auf Hecht, Zander, Barsch oder Lachs.

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